Häftling verklagt Blizzard - Flucht in ein virtuelles Universum
Es ist ja irgendwie bekannt, dass ein Gefängnisinsasse die verrücktesten Dinge tun würde, um früher wieder auf freien Fuß zu kommen.
Jonathan Lee Riches, der Amerikaner wurde vor zwei Jahren wegen Betruges verhaftet, und sitzt seitdem hinter schwedischen Gardinen. Schuld daran sollten bisher der Eifelturm, der Garten Eden, das Römische Reich und sogar Nostradamus sein.
Wen wundert es, dass alle Klagen gescheitert sind? Und er sitzt immer noch in Haft. Jetzt hat er aber einen neuen Verdächtigen:
Die Videospielbranche. Schließlich gibt es immer wieder Berichte über Spielsucht und Organisationen, die dagegen vorgehen.
Warum sollte er also, nicht selbst auch davon betroffen sein? Aber nach einer erfolglosen Klage gegen Grand Theft Auto IV zielt er jetzt auf das Online-Rollenspiel World of Warcraft. Die Klageschrift seines Anwalts:
Zitat:
| "World of Warcraft ist schuld daran, dass Riches geistig in einem virtuellen Universum lebt, wo er Landschaften erkundet und Cybermonster bekämpft. Riches wählte World of Warcraft anstatt eines normalen Jobs. Sein Geist wurde zu einem lebendigen Videospiel." |
MfG Raziel